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Swiss Softball Finals best-of-three – Game 1Game 2re-Live im Cudas Stream


by Wittenbach Panthers

Wittenbach Panthers holen sich erneut den Titel
(Bericht / Foto  von Annette Flavia Matt / Wittenbach Panthers)

Nach dem Erfolg im Europacup konnten die Ostschweizerinnen auch auf dem Weg zum
Schweizer Meistertitel nicht gestoppt werden. Sie gewannen gegen die Dauerrivalen
Barracudas aus Zürich gleich die ersten zwei Spiele der ‘Best-of-Three’-Serie. Sie holten
damit den vierten Meistertitel in den letzten fünf Jahren.
Das erste Spiel in Wittenbach dominierten die Panthers nach Belieben. Sie setzen bereits im
ersten Inning mit sechs Runs ein klares Statement. Die Barracudas erholten sich von dieser
Machtdemonstration nicht mehr und nach nur 5 Innings war das Spiel aufgrund der Mercy-
Rule bei einem Spielstand von 11:3 für die Panthers zu Ende.
Im zweiten Finalspiel setzten die Barracudas ihre US-Pitcherin ein, was auf ein knappes und
für die Panthers zähes Spiel hindeutete. Es entwickelte sich dann in der Folge das wohl
spannendste und hochstehendste Finalspiel in der Geschichte des Schweizer Softballs.
Anfänglich deutete nichts auf einen spannenden Spielverlauf hin, die Ostschweizerinnen
zogen im ersten Inning auf 4:0 davon. Danach wurde es aber zäh für die Panthers, sie holten
bis zum Ende des siebten Innings keinen weiteren Run mehr. Die Barracudas holten bis zum
vierten Inning auf und machten in der Offensive den etwas stärkeren Eindruck. Aber die
starken Pitcherinnen Karen Heimgartner und Feli Schatton hielten die Panthers bis zum
Ende des siebten Innings im Spiel.
Im ersten Zusatzinning schien das Momentum wieder auf die Seite der Panthers zu kippen,
sie erzielten das 5:4. Mit zwei Outs und bereits zwei Strikes konnten die Barracudas in
extremis doch noch ausgleichen. Es musste ein weiteres Zusatzinning gespielt werden. Die
Panthers starteten stark und hatten sofort Spielerinnen auf allen drei Bases. Dann kam
Michelle Zehnder und schockte die Barracudas mit einem ‘Grand-Slam’. Da bereits alle
Bases besetzt waren erzielte sie mit ihrem Home-Run vier Punkte. Zürich konnte nicht mehr
reagieren und Wittenbach sicherte sich mit 9:5 den nächsten Meistertitel.